Wer ist die fitteste Familie in Aschersleben? Diese Frage wurde beim DAK-Städtewettkampf am 13.09.2012 am Tie 23 in Aschersleben (vor der Geschäftsstelle der DAK-Gesundheit) beantwortet. Der Startschuss fiel um 09.30 Uhr. Bei der neunten Auflage des beliebten Radlerwettbewerbs der Krankenkasse stand die Familie im Mittelpunkt.
Eltern konnten gemeinsam mit ihren Kindern teilnehmen. Dazu wurde in Kooperation mit Deutschlands größtem Fahrradhersteller Mifa neben dem obligatorischen Ergometer eigens ein Kinderfahrrad mit Trainingsrolle aufgestellt. Der Clou: Radelt die Familie, zählt die Strecke des Nachwuchses bis zu sechs Jahren zweieinhalbfach. Als fitteste Familie in Aschersleben wurde schließlich Silvio Merkwitz mit seinem Sohn Gustav ermittelt, die in der vorgegebenen Zeit 2,65 km (angerechneter Wert: 3,475 km) erradelten.
„Gesundheitsvorsorge ist auch Familiensache“, sagt Andreas Umlauf, Chef der DAK-Gesundheit im Salzlandkreis. „Gemeinsam aktiv zu sein, sich zu bewegen ist dabei ganz wichtig und macht zudem noch richtig Spaß.“ Angeführt vom stellvertretenden Oberbürgermeister Rainer Ripala traten 60 Bürger für ihre Stadt in die Pedale. Am Start waren Eltern und Kinder der Kitas Spatzennest und Storchennest sowie die Teams der Stadt Aschersleben, der Agentur für Arbeit, des Fitness-Park, des Stephaneums sowie des Fachgymnasiums. Alle Teams haben entscheidend dazu beigetragen, dass Aschersleben mit 113,20 km im landesweiten Vergleich den 2. Platz belegt hat. Erster in Sachsen Anhalt wurde Salzwedel mit 115,125 km und Dritter wurde Bernburg mit 111,942 km.
Die drei besten Städte erhalten am 03. Dezember 2012 die Siegerpokale aus den Händen von Minister Norbert Bischoff. Die Siegerehrung findet im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit in Magdeburg statt.
Die Wettkampfregeln sind einfach. Jeder der maximal 60 Teilnehmer radelt zwei Minuten. Bei teilnehmenden Familien werden die Kinderstrecken mit dem Faktor 2,5 multipliziert. Es gewinnt die Stadt, deren Bürger die meisten Kilometer geschafft haben. Damit die Leistungen verglichen werden können, sind in allen Städten baugleiche Geräte im Einsatz.
Max der DAKs feuert Kinder an
Die Kinder wurden von „Max dem DAKs“ angefeuert. Die überlebensgroße Dachs-Figur ist das Maskottchen der Krankenkasse, wenn es um die Gesundheit der Jüngsten geht. „Max ist schlau und weckt spielerisch das Interesse der Kinder für gesundheitsbewusstes Verhalten, wie gesunde Ernährung und Bewegung“, verrät DAK-Chef Umlauf augenzwinkernd. Der plüschige Motivationskünstler ist in allen Wettkampforten mit von der Partie.